Wenn Angriffe
Anlagen treffen.
OT, IoT und Cyber-Physical Security schützt Steuerungen, Anlagen und vernetzte Geräte, deren Ausfall physische Folgen hat. In der OT gehen Verfügbarkeit und Sicherheit von Menschen vor. Systeme laufen oft jahrzehntelang, Patches sind nur in Wartungsfenstern und mit Herstellerfreigabe möglich, und aktive Scans können stören. Die Werkzeugklassen arbeiten deshalb meist passiv.
Drei Ebenen, 8 Werkzeugklassen.
Eine Plattform kann mehrere Ebenen abdecken. Für die Auswahl zählt, welche Aufgabe sie verlässlich erfüllt und wer die Ergebnisse verantwortet.
Anlagen und Geräte kennen.
OT Asset Discovery und IoT Device Security erfassen Steuerungen und Geräte, meist passiv aus dem Netzverkehr.
Abweichungen im Prozess erkennen.
OT Network Monitoring und OT Detection erkennen ungewöhnliche Befehle und Verbindungen in Industrieprotokollen.
Schwachstellen und Zugänge kontrollieren.
Industrial Vulnerability Management, Firmware Security und Cyber-Physical Exposure bewerten Risiken nach Auswirkung auf den Prozess. OT Remote Access kontrolliert Fernwartung.
Alle Werkzeugklassen im Gebiet.
OT Asset Discovery
OT-Asset-Discovery-Werkzeuge im Vergleich: industrielle Steuerungssysteme zuverlässig erkennen und inventarisieren.
OT Network Monitoring
OT Network Monitoring beobachtet industrielle Kommunikation möglichst passiv.
OT Detection
Diese Klasse erkennt verdächtige oder betrieblich ungewöhnliche Kommunikations- und Prozessmuster.
IoT Device Security
IoT Device Security im Werkzeugvergleich: Sicht, Segmentierung und Kontrolle für vernetzte Geräte wie Medizin-, Gebäude- und Sensortechnik.
Firmware Security
Firmware Security im Werkzeugvergleich: Firmware in Geräten und Embedded Systems auf Herkunft, bekannte Schwächen, Signaturen und sichere Updates prüfen.
Industrial Vulnerability Management
Industrial Vulnerability Management verbindet bekannte Schwachstellen mit Anlagenbestand, Firmware, Prozesskritikalität, Exploit-Lage und realistischen Wartungsfenstern.
Cyber-Physical Exposure
Cyber-Physical Exposure im Werkzeugvergleich: digitale Schwachstellen nach ihrer Auswirkung auf Anlagen, Produktion und Sicherheit priorisieren.
OT Remote Access
OT Remote Access steuert, wer wann und über welchen kontrollierten Pfad auf Anlagen, Engineering-Stationen oder Wartungssysteme zugreift.
CIO und CISO entscheiden nicht dasselbe.
CISO: Schutzwirkung
Der CISO braucht eine gemeinsame Sprache mit der Produktion und eine Sicht auf OT-Risiken.
- Welche Anlagen sind aus der IT oder dem Internet erreichbar?
- Wer darf Fernwartung freigeben?
- Wie wird ein Vorfall in der Produktion gemeldet?
CIO: Betriebsfähigkeit
Der CIO und die Produktionsleitung verantworten Verfügbarkeit und Schnittstellen zwischen IT und OT.
- Wo genau verläuft die Trennung zwischen IT und OT?
- Welche Systeme dürfen nicht gepatcht werden?
- Wer betreibt die Werkzeuge im Werk?
Was dieses Gebiet nicht abdeckt.
OT Security deckt Anlagen mit physischer Wirkung ab. Network Security schützt die IT-Netze, Asset, Vulnerability und Exposure die IT-Systeme, und Resilience plant den Wiederanlauf auch der Produktion.
Orientierung, keine Produktempfehlung.
Die Einordnung stützt sich auf Standards, Rahmenwerke und Rechtsgrundlagen. Produktangaben stehen auf den einzelnen Werkzeugseiten.
Stand: 10. Oktober 2026 · Nächste planmässige Prüfung: 10. Januar 2027 · Produktangaben und regulatorische Anwendbarkeit sind vor einer konkreten Entscheidung erneut zu prüfen.